"ORGEL & SAX" - Über uns


Uli Kammerer und Wolfgang Schröter, beide sowohl in der klassischen Musik wie auch im Bereich Jazz/Improvisation zu Hause, “loten auf einzigartige Weise die Grenzen geistlicher Werke aus, indem sie die Kompositionen in eine
sensibel gestaltete, zeitgenössische Musiksprache überführen, die ein neues
Begreifen ermöglicht” (Jürgen Drawitsch).

Damit schließen sie eine Lücke zwischen traditioneller Kirchenmusik und exzessiver Gospel-Rock-Orientierung, die mit Blick auf die Jugend entstanden ist.

Das Konzept "Orgel und Sax" hält mit seinen Bearbeitungen von Chorälen,
Taizé- Liedern, mittelalterlichen Weisen, eigenen Kompositionen etc. fest an der Ernsthaftigkeit klassischer Kirchenmusik-Tradition und sucht das ekstatische Potenzial dieses Tonmaterials freizulegen bis hin zum Orgiastischen - fernab von folkloristisch anbiedernder Effekthascherei oder "Alles geht"-Mentalität. Erstrebt wird eine Weiterentwicklung christlich-abendländischer Spiritualität unter Anwendung von Erkenntnissen aus der Psychologie von C.G. Jung.

Innerhalb eines kompositorisch strengen Rahmens werden Freiräume geschaffen durch improvisatorische Elemente, die mit ihrer Spontaneität eine Verdichtung und Intensivierung des musikalischen Ausdrucks vergleichbar dem Jazz/Blues bewirken, wozu auch die Einbindung von Synthesizer-Klängen beiträgt.

Die Musik besitzt bei ihrem Transzendenz- Bestreben in hohem Maße versöhnliche und integrierende Wirkung und spricht hierdurch Jung und Alt gleichermaßen an, wie die euphorische Resonanz zeigte, etwa auf Kirchentagen in der Frauenkirche Dresden oder im Regensburger Dom.
Durch ihre Choralbezogenheit trägt sie Verkündigungscharakter.

Konzertkritiken sprechen von „Sternstunde musikalischer Inspiration“ und „Rütteln an Himmelspforten“ und „Himmelsstürmern“.